Andacht zum Wochenspruch für den 2. Sonntag nach Epiphanias

von Thomas Ruffler

„Von seiner Fülle haben wir genommen Gnade um Gnade“ (Johannes 1,16)

In diesen Tagen – wo wir längst daran denken, Tannenbaum und Krippe und alle Weihnachtdekorationen wieder aus dem Haus zu schaffen und zum Alltag eines neuen Jahres überzugehen – in diesen Tagen der Epiphaniaszeit begleiten uns biblische Texte und Geschichten, in denen es darum geht, dass für die Menschen in Jesu Umgebung Gott immer gegenwärtiger wurde. Immer stärker trat er aus seiner Undurchsichtigkeit und Unsichtbarkeit heraus. 

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Aktuell

Das Presbyterium hat zu den Gottesdiensten an den Weihnachtsfeiertagen und zum Jahreswechsel intensive Beratungen geführt und sich heute schweren Herzens entschieden, schon ab dem 25. Dezember 2020 (1. Weihnachtstag) bis einschl. 10.Januar 2021 keine Präsenzgottesdienst mehr zu feiern.
Dies ist dem Blick auf die aktuelle Lage geschuldet und der Sorge, dass Gottesdienste in kirchlichen Räumen die Infektionsgefahr erhöhen könnten. Hier möchten wir zur Minimierung der Risiken beitragen.

Die Andachten an Heiligabend sollen – nach heutigem Stand –  wie angekündigt stattfinden.

Wir bitten sehr um Ihr Verständnis

Pfarrer Thomas Ruffler

Konfirmandenarbeit

Da in NRW die präsente Konfirmandenarbeit bis Ende November ausgesetzt werden muss, haben wir uns entschieden den Kontakt zu den Katechumenen und Konfirmanden über WhatsApp aufrecht zu erhalten. Wir bleiben im Gespräch und die Gruppen erfüllen kleine Aufgaben. Jeden Dienstag zur gewohnten Unterrichtszeit treffen sich die Gruppen auf WhatsApp im Austausch.

Aus Angst und Sorgen Hoffnung machen, das ist die Idee. In einer ersten Aktion haben die Katches und Konfis symbolische Bilder der Hoffnung erstellt um damit auch anderen Hoffnung zu geben.

Die Konfis veröffentlichen einige ihrer Hoffnungsbilder hier.

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Aktuell

Viele sagen: „Wer wird uns Gutes sehen lassen?“

HERR, lass leuchten über uns das Licht deines Antlitzes!

(Monatsspruch Januar/Psalm 4,7)

Liebe Gemeindeglieder,

zum neuen Jahr grüßen wir Sie herzlich und wünschen Ihnen, dass Sie gesund und mit Zuversicht in die nächsten Monate gehen können.

Sie haben sicher den Medien entnommen, dass der Oberbergische Kreis aufgrund der sehr hohen Inzidenzzahlen die Gottesdienste in allen Kommunen bis zum 25. Januar untersagt hat.

Superintendent Michael Braun: „Wir haben absolut Verständnis für alle Maßnahmen, die Menschen schützen, um eine weitere Ausbreitung der Corona-Pandemie zu verhindern. Es gibt aber keine Veranlassung zu glauben, der Kirchenkreis und die katholischen Gemeinden seien unverantwortliche Infektionstreiber gewesen.“

Die Gläubigen seien sehr verantwortlich mit der Situation umgegangen und haben zunehmend online an Gottesdiensten teilgenommen. „Die Einsicht bei allen Gläubigen unserer Kirchen ist sehr groß,“ stellt Michael Braun in Übereinstimmung mit Kreisdechant Christoph Bersch fest.

So müssen wir uns alle noch gedulden und mit Vernunft und Gottvertrauen zugleich in dieses neue Jahr gehen. 

Seien Sie herzlich gegrüßt und bleiben Sie behütet

Gabriele Ruffler, Pfarrerin

NEUJAHRSSEGEN

Jesus, dein Licht, erstrahlt auf der Erde,

lasse nicht zu, dass die Dunkelheit zu uns spricht.

Machet euch auf, weil Gottes Licht da ist

und auch über den Tag hinaus bleibt

und euch auf Gottes Weg bringt.

Gottes Herrlichkeit hat Möglichkeiten genug,

Euch behütet durch dieses neue Jahr zu bringen,

auch auf neue und ungewohnte Weise.

So segne und behüte Euch

der Allmächtige und barmherzige Gott,

der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.

Amen.

Kirchenkreis trauert um Willi Sieper

Der Kirchenkreis An der Agger und die Kirchengemeinde Klaswipper trauern um Pfarrer i.R. Willi Sieper. Er ist heute im Alter von 94 Jahren verstorben

Willi Sieper war 18 Jahre lang Pfarrer in Wipperfürth-Klaswipper.

Willi Sieper war Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Klaswipper von Juni 1966 bis zum Jahr 1983. In der Übergangszeit bis zum Dienstbeginn von Pfarrer Thomas Ruffler im Jahr 1984 übernahm er viele Vertretungen. Auf der Ebene des Kirchenkreises gehörte er dem Finanzausschuss an. Er hinterlässt seine Frau Ruth, einen Sohn und eine Tochter. 

Willi Sieper wurde am 8. November 1926 in  Wuppertal geboren, mit zwölf Jahren zog er nach Lennep. Dort machte er nach der Kriegszeit und einer anderthalbjährigen Gefangenschaft im Jahr 1947 das Abitur nach. Es folgte das Theologiestudium in Wuppertal, Kiel und Münster. Sein Studium finanzierte er durch Arbeiten bei der Enttrümmerung von Wuppertal sowie im Tiefbau, in einem Sägewerk und in einem Bergwerk.

Nach der theologischen Ausbildung war er elf Jahre in der Kirchengemeinde Buschhausen/Oberhausen tätig. Im Jahr 1966 ergab sich eine Vakanz in der Kirchengemeinde Klaswipper. Sieper wollte zunächst in Buschhausen bleiben, aber eine innere Stimme habe ihm sehr deutlich gesagt: „Du musst nach Klaswipper gehen.“

Willi Sieper unterrichtete an der Berufsschule in Wipperfürth sowie an der Landwirtschaftsschule und der Grundschule. Der Konfirmandenunterricht war ihm wichtig ebenso wie die Freizeiten für Erwachsene und Jugendliche und die Krankenhausbesuche und vor allen Dingen die Gottesdienste.

„Herr, dir in die Hände“

Sein Lebenselexier seien die beliebten Seniorenfreizeiten in verschiedene Kur-Orte gewesen, die er zusammen mit seiner Frau Ruth akribisch vorbereitet und durchgeführt habe, berichtet Pfarrer Thomas Ruffler. Noch vor vierzehn Tagen habe er mit Willi Sieper telefoniert und ihn als munteren Gesprächspartner erlebt. Oft habe Sieper noch Beerdigungen begleitet und die Verstorbenen verabschiedet mit dem Mörike-Vers: „Herr, Dir in die Hände sei Anfang und Ende, sei alles gelegt.“ Jetzt ist Willi Sieper nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben. 

www.ekagger.de | jth | Foto: privat 

4. Advent

Um diese Zeit des Advents sind die meisten 
Türchen bereits geöffnet, einige wenige sind 
noch verschlossen – durch welche Türen hat mich 
mein diesjähriger Weg durch den Advent geführt?

Türen haben sich mir aufgetan, die mir
einen neuen Zugang zu mehr innerer Freiheit
ermöglicht und erschlossen haben.
Türen sind mir verschlossen geblieben, 
vor denen ich noch immer
ungeduldig und wehmütig stehe.

Es werden sich noch Türen öffnen,
vielleicht schon bald, in den kommenden Tagen, 
in nächster Zeit oder erst in weiter Ferne.
Von welcher Türe wünsche ich es mir
am sehnlichsten, dass sie sich öffnet?

Paul Weismantel

Fernseh- und Radiogottesdienste zu Weihnachten, Silvester und Neujahr

Normalerweise bleibt zu Weihnachten in den Kirchen kein Platz unbesetzt. Dieses Jahr ist das wegen der Corona-Pandemie leider nicht möglich. Gottesdienste im Fernsehen oder Radio können eine Alternative sein. Eine Übersicht finden Sie hier.

Das ökumenische Heft „WEIHNACHTEN2020“ ist da.

 

Der Evangelische Kirchenkreis An der Agger und das Katholische Kreisdekanat haben für Sie Weihnachtsandachten für Zuhause herausgegeben.

https://www.ekagger.de/fileadmin/images/News/2020/12_Dezember/WEIHNACHTEN2020.pdf

Coronabedingte Änderungen

Liebe Gemeinde,

die Coronalage wird immer bedrängender. Nach intensiven Überlegungen hat sich das Presbyterium der Kirchengemeinde Klaswipper schweren Herzens entschlossen, die geplanten Freiluft-Gottesdienste für Heiligabend trotz hoher Hygieneauflagen nicht stattfinden zu lassen. Leitend war dabei der Gedanke, das Infektionsrisiko trotz bereits bestehenden guten Hygienekonzepts noch einmal zu minimieren. Zugleich wollen wir aber Menschen die Möglichkeit bieten, Vergewisserung in einem gottesdienstlichen Angebot zu finden.

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3. Advent – Die Verkündigung des Engels an Maria

eim Lesen der Verkündigungsszene (Lukas 1,26-38) bleibe ich an einem mir vorher nie aufgefallen in Satz hängen: „Der Engel trat bei Ihnen ein.“ 

Ich frage mich: wie konnte er das? Schließlich steht da nicht geschrieben: Er klopfte an, sie rief „Herein!“, öffnete die Tür und dann ließ sie ihn ins Haus. Nein, der Engel trat bei ihr ein. Maria hat sich in ihrem Innersten von diesem Boten Gottes ansprechen lassen. Plötzlich stand er mitten in ihrem Leben, vermute ich – da der Evangelist so ohne Umschweife feststellt: Er trat bei ihr ein.

Die Frage bleibt: Wie konnte er das? War Maria so offen für das Leben, das von Gott kommt, dass es keine Türen mehr zu öffnen gab? War weder Anklopfen noch Hereinbitten noch sonst eine Formalität nötig, weil sie immer schon guter Hoffnung war und von Gott etwas erwartete?

Und ich, traue ich Gott zu, dass er mitten in meinem Leben auftaucht? Hoffe ich, dass in mir noch Neues wachsen kann?Könnte bei mir ein Engel eintreten?

(Ellen Weitz)

Weihnachtsfest 2020

Ein Gruß

Ihrer Kirchengemeinde

zum

Weihnachtsfest 2020

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