Erntedankfest

„Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn; denn wenn’s ihr wohlergeht, so geht’s euch allen wohl.“

Jeremia 29, 7

Liebe Gemeinde,

„Suchet der Stadt Bestes …“. Der Monatsspruch für Oktober, den Sie auf der Vorderseite gelesen haben, passt wunderbar zu den Kommunalwahlen in NRW vor vierzehn Tagen. Abgeordnete für die Stadträte und Bürgermeister*innen sind von uns gewählt worden, die sich für das Wohl unserer Städte und der darin lebenden Menschen einsetzen wollen. Wir haben in gut demokratischer Weise unser Kreuzchen gesetzt und hoffen, die richtige, die beste Wahl getroffen zu haben. 

„… und betet für sie zum Herrn; … “, fordert der Prophet Jeremia auf. Nach dem Kreuzchen kommt das Gebet. Das Kreuzchen ist schnell gesetzt, das Gebet erfordert mehr Zeit. Das Gebet schließt keineswegs aus, dass ich mich als gute Demokrat*in mit politischen und gesellschaftlichen Prozessen auseinandersetze und mich an der einen oder anderen Stelle auch engagiere.

Aber Jeremia, der Prophet weiß, dass das allein trotz allen Bemühens nicht reicht, damit es der Stadt und ihren Menschen wohlergeht. Auch unsere Räte und Politiker*innen wissen, dass ihr Tun und ihre Möglichkeiten nur begrenzt sind. Im Gebet steckt die Kraft zur Veränderung. Nutzen wir diese Kraft, damit es „allen“ in unserer Stadt „wohl geht“.

Bleiben Sie behütet und seien Sie herzlich gegrüßt

Gabriele Ruffler, Pfarrerin

Konfitüre

Die erste Konfitüre seit Februar fand erstmalig am letzten Freitag natürlich unter den AHA Reglungen (Abstand halten, auf gute Händehygiene achten, Alltagsmaske) statt.


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Konfirmation unter Corona-bedingungen

Die eigentlich für den Mai geplante Konfirmation konnte nun endlich nachgeholt werden. Für 7 Jugendliche gab es nun den Abschluss ihrer Konfirmandenzeit.


Frauenhilfe

Frauenhilfe in Corona-Zeiten: Jede bekommt ihre eigene Kaffeekanne!
Die Frauenhilfe in Kupferberg hat wieder begonnen.

Einführung Presbyterium

Endlich nachgeholt: Die Einführung des Presbyteriums 2020

INFORMARTIONEN zu GOTTESDIENST und GEMEINDE

Liebe Gemeinde,

in kleinen Schritten testen wir „was geht“. Vieles ist trotz steigender Corona-Zahlen wieder möglich. Aber nicht alles, was erlaubt ist, muss auch gleich in die Tat umgesetzt werden.

Sowohl unser Presbyterium reagiert vorsichtig als auch Sie, liebe Gemeinde.

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Einführung des neuen Presbyteriums

In der Zeit der Corona-Krise geschah die Einführung des neuen Presbyteriums aufgrund eines Erlasses der Kirchenleitung anders als gewohnt: Die neu gewählten Presbyter*innen legten ihr Gelübde (ihren „Amtseid“) schriftlich ab, die wieder gewählten Mitglieder des Presbyteriums wurden schriftlich an ihr Gelübde erinnert. Für Sonntag, den 22. März war ursprünglich die Einführung des neuen Presbyteriums in der Evangelischen Kirchengemeinde Klaswipper vorgesehen. Ebenso sollte die Verabschiedung der scheidenden Presbyterinnen und Presbyter stattfinden.

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INFORMATIONEN zu GOTTESDIENST und GEMEINDE

„Der Engel des HERRN rührte Elia an und sprach: 
Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.“

1.Kö.19,7 – Monatsspruch Juli

Liebe Gemeindeglieder, 

das Gefühl haben wir in dieser Zeit häufig – einen weiten Weg vor uns zu haben. „Corona“ ist nicht vorbei und niemand weiß, ob wir nicht mit diesem Virus leben müssen und wenn ja – wie? Ob es je einen Impfstoff geben wird? Wir brauchen einen langen Atem für den Weg, der vor uns liegt. Sein Ziel ist ungewiss. 

„Steh auf und iss …“ sagt Gott in vergleichbarer Situation zu Elia, dem Propheten. 

Das bedeutet: Stärke dich für den Weg, der vor dir liegt! Tu dir Gutes! Bereite dich vor! Du brauchst Kraft – körperlich und geistig! Und dann geh los! 

Die gute Nachricht ist: Wir wissen aus den Erzählungen und Texten der Bibel, dass Gott mit geht, dass er uns begleitet, dass ER das Ziel im Auge hat. 

Vertrauen wir darauf!

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Andacht: Die Kraft kommt aus dem Hören


In Bewegung bleiben, dabei still sein, beten, hörend bleiben – und dann die Botschaft von Gottes Herrschaft weitersagen, ist das Rezept in Corona-Zeiten.

Zum Wochenspruch „Christus spricht: Wer euch hört, der hört mich – und wer euch verachtet, der verachtet mich“(Lukas 10, 16) schreibt Schulreferent Pfarrer Matthias Weichert.

Für uns als kirchliche Mitarbeitende ist dies eine große Verheißung. Lukas berichtet, Jesus habe 70 Jünger*innen ausgesucht, je zwei zu zwei, um die Botschaft vom Anbruch der Gottesherrschaft zu verbreiten. Sie werden mit aller Vollmacht ausgestattet: „Wer euch hört, der hört mich!“ Sie kehrten zurück und berichteten: Deine Botschaft wird verstanden. Wir haben sie mit Kraft und Vollmacht verkündet.

Das ist eine klare Sache, so deutlich, dass selbst die wunderlichsten Mirakel und Sensationen nicht deutlicher sind: Mit Jesus, dem Zimmermann aus Nazareth, hat Gottes Herrschaft begonnen, für alle sichtbar, hörbar.

Dies weiterzuerzählen hat nicht mit diesem Tag im Juni 2020 begonnen, auch nicht erst mit unserem Kirchenkreis und unseren einzelnen Gemeinden. Aber alle, die ihm verbunden sind, stellen sich in diesen Vorgang der Weitergabe jeden Tag hinein. Durch unseren Mund wird die Botschaft gesagt.

Es gibt diese unaufhörliche Kette der Zeugen und Zeuginnen, die die Botschaft empfangen und weitergetragen haben. Wieviel Einzelne bewirken, weiß niemand zu sagen, aber das Wort wirkt unaufhörlich.

Die Botschaft ist auch immer wieder verdreht worden in den 2000 Jahren Kirchengeschichte. Gottesherrschaft ist oftmals zu menschlicher Diktatur verfälscht worden. Die Boten waren oft menschlich schwach, das begann schon mit den schlafenden Jüngern, mit Petrus, der den Herrn verleugnet hat. Aber Gott hat sich gerade dieser Schwachen bedient und tut das bis heute.

Wir wollen die Gottesherrschaft weitersagen

Ohne die menschliche Übermittlung durch Boten und Botinnen ist die Gottesherrschaft nie weitergesagt worden.

Gottes Herrschaft ansagen als Menschen, den schuftenden Zeitgenossen etwas von der Freiheit vermitteln: Freiheit der Zeit zum Leben. Gottes Herrschaft ansagen als Mensch, den Mitmenschen stützen und ermutigen

  • gegen den Missbrauch der Erde und ihrer Gewässer,
  • gegen den Missbrauch der Körper und Seelen,
  • gegen die Verplanung und Verschwendung von kostbarer Lebenszeit

Gottes Herrschaft ansagen – das ist Gottes Abstieg in die Not seiner Geschöpfe –  gerade in diesen unsicheren „Lock down“- und „Lock up“-Zeiten.

Ihr macht Christus hörbar – nicht bloß, um den Bestand der Institutionen zu sichern – aber in Dankbarkeit, dass wir Kirchen haben und Häuser, Organisationen und Institutionen, die der konkreten Hilfe Dauerhaftigkeit verleihen können.

Die Kraft kommt aus dem Hören – dass wir selber Hörende bleiben, die Gottes Versprechen als Heil und hilfreich begreifen!

Eine gute Woche wünsche ich, Ihr Matthias Weichert

Gottesdienste zu Pfingsten

Open-Air-Gottesdienst zu Pfingsten

Pfingstmontag-Gottesdienst in Kupferberg

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