Konfitüre

Die erste Konfitüre seit Februar fand erstmalig am letzten Freitag natürlich unter den AHA Reglungen (Abstand halten, auf gute Händehygiene achten, Alltagsmaske) statt.


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Konfirmation unter Corona-bedingungen

Die eigentlich für den Mai geplante Konfirmation konnte nun endlich nachgeholt werden. Für 7 Jugendliche gab es nun den Abschluss ihrer Konfirmandenzeit.


Frauenhilfe

Frauenhilfe in Corona-Zeiten: Jede bekommt ihre eigene Kaffeekanne!
Die Frauenhilfe in Kupferberg hat wieder begonnen.

Einführung Presbyterium

Endlich nachgeholt: Die Einführung des Presbyteriums 2020

INFORMARTIONEN zu GOTTESDIENST und GEMEINDE

Liebe Gemeinde,

in kleinen Schritten testen wir „was geht“. Vieles ist trotz steigender Corona-Zahlen wieder möglich. Aber nicht alles, was erlaubt ist, muss auch gleich in die Tat umgesetzt werden.

Sowohl unser Presbyterium reagiert vorsichtig als auch Sie, liebe Gemeinde.

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Einführung des neuen Presbyteriums

In der Zeit der Corona-Krise geschah die Einführung des neuen Presbyteriums aufgrund eines Erlasses der Kirchenleitung anders als gewohnt: Die neu gewählten Presbyter*innen legten ihr Gelübde (ihren „Amtseid“) schriftlich ab, die wieder gewählten Mitglieder des Presbyteriums wurden schriftlich an ihr Gelübde erinnert. Für Sonntag, den 22. März war ursprünglich die Einführung des neuen Presbyteriums in der Evangelischen Kirchengemeinde Klaswipper vorgesehen. Ebenso sollte die Verabschiedung der scheidenden Presbyterinnen und Presbyter stattfinden.

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INFORMATIONEN zu GOTTESDIENST und GEMEINDE

„Der Engel des HERRN rührte Elia an und sprach: 
Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.“

1.Kö.19,7 – Monatsspruch Juli

Liebe Gemeindeglieder, 

das Gefühl haben wir in dieser Zeit häufig – einen weiten Weg vor uns zu haben. „Corona“ ist nicht vorbei und niemand weiß, ob wir nicht mit diesem Virus leben müssen und wenn ja – wie? Ob es je einen Impfstoff geben wird? Wir brauchen einen langen Atem für den Weg, der vor uns liegt. Sein Ziel ist ungewiss. 

„Steh auf und iss …“ sagt Gott in vergleichbarer Situation zu Elia, dem Propheten. 

Das bedeutet: Stärke dich für den Weg, der vor dir liegt! Tu dir Gutes! Bereite dich vor! Du brauchst Kraft – körperlich und geistig! Und dann geh los! 

Die gute Nachricht ist: Wir wissen aus den Erzählungen und Texten der Bibel, dass Gott mit geht, dass er uns begleitet, dass ER das Ziel im Auge hat. 

Vertrauen wir darauf!

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Auch aus der Ferne sind wir Ihnen nah

Liebe Gemeindeglieder, 
Gottesdienste finden in unserer Kirchengemeinde seit Pfingsten wieder im vertrauten Rhythmus in Klaswipper und Kupferberg statt. Selbstverständlich sind dabei die gesetzlichen und kirchlichen Vorsichtsauflagen zu beachten (Anmeldung, Teilnehmer*innenlisten, Abstandswahrung, Mund-Nasen-Schutz und Desinfizierung).

Zum Schutz gefährdeter Menschen bleiben weitere Veranstaltungen in unserer Kirchengemeinde bis auf weiteres ausgesetzt.
Gerne stehen wir für seelsorgliche Gespräche und Hilfestellungen telefonisch zur Verfügung und halten Sie auf dem Laufenden.
Bleiben Sie gesund und behütet. 

Gabriele Ruffler, Pfarrerin
Thomas Ruffler, Pfarrer
Rüdiger Hentze, Diakon

Andacht: Die Kraft kommt aus dem Hören


In Bewegung bleiben, dabei still sein, beten, hörend bleiben – und dann die Botschaft von Gottes Herrschaft weitersagen, ist das Rezept in Corona-Zeiten.

Zum Wochenspruch „Christus spricht: Wer euch hört, der hört mich – und wer euch verachtet, der verachtet mich“(Lukas 10, 16) schreibt Schulreferent Pfarrer Matthias Weichert.

Für uns als kirchliche Mitarbeitende ist dies eine große Verheißung. Lukas berichtet, Jesus habe 70 Jünger*innen ausgesucht, je zwei zu zwei, um die Botschaft vom Anbruch der Gottesherrschaft zu verbreiten. Sie werden mit aller Vollmacht ausgestattet: „Wer euch hört, der hört mich!“ Sie kehrten zurück und berichteten: Deine Botschaft wird verstanden. Wir haben sie mit Kraft und Vollmacht verkündet.

Das ist eine klare Sache, so deutlich, dass selbst die wunderlichsten Mirakel und Sensationen nicht deutlicher sind: Mit Jesus, dem Zimmermann aus Nazareth, hat Gottes Herrschaft begonnen, für alle sichtbar, hörbar.

Dies weiterzuerzählen hat nicht mit diesem Tag im Juni 2020 begonnen, auch nicht erst mit unserem Kirchenkreis und unseren einzelnen Gemeinden. Aber alle, die ihm verbunden sind, stellen sich in diesen Vorgang der Weitergabe jeden Tag hinein. Durch unseren Mund wird die Botschaft gesagt.

Es gibt diese unaufhörliche Kette der Zeugen und Zeuginnen, die die Botschaft empfangen und weitergetragen haben. Wieviel Einzelne bewirken, weiß niemand zu sagen, aber das Wort wirkt unaufhörlich.

Die Botschaft ist auch immer wieder verdreht worden in den 2000 Jahren Kirchengeschichte. Gottesherrschaft ist oftmals zu menschlicher Diktatur verfälscht worden. Die Boten waren oft menschlich schwach, das begann schon mit den schlafenden Jüngern, mit Petrus, der den Herrn verleugnet hat. Aber Gott hat sich gerade dieser Schwachen bedient und tut das bis heute.

Wir wollen die Gottesherrschaft weitersagen

Ohne die menschliche Übermittlung durch Boten und Botinnen ist die Gottesherrschaft nie weitergesagt worden.

Gottes Herrschaft ansagen als Menschen, den schuftenden Zeitgenossen etwas von der Freiheit vermitteln: Freiheit der Zeit zum Leben. Gottes Herrschaft ansagen als Mensch, den Mitmenschen stützen und ermutigen

  • gegen den Missbrauch der Erde und ihrer Gewässer,
  • gegen den Missbrauch der Körper und Seelen,
  • gegen die Verplanung und Verschwendung von kostbarer Lebenszeit

Gottes Herrschaft ansagen – das ist Gottes Abstieg in die Not seiner Geschöpfe –  gerade in diesen unsicheren „Lock down“- und „Lock up“-Zeiten.

Ihr macht Christus hörbar – nicht bloß, um den Bestand der Institutionen zu sichern – aber in Dankbarkeit, dass wir Kirchen haben und Häuser, Organisationen und Institutionen, die der konkreten Hilfe Dauerhaftigkeit verleihen können.

Die Kraft kommt aus dem Hören – dass wir selber Hörende bleiben, die Gottes Versprechen als Heil und hilfreich begreifen!

Eine gute Woche wünsche ich, Ihr Matthias Weichert

Gottesdienste zu Pfingsten

Open-Air-Gottesdienst zu Pfingsten

Pfingstmontag-Gottesdienst in Kupferberg

Andacht: Geneigte Herzen

Losung für den 17.5.20: Er neige unser Herz zu ihm, dass wir wandeln in allen seinen Wegen und halten seine Gebote, Satzungen und Rechte, die er unsern Vätern geboten hat (1. Könige 8, 58)

Die Losung für diesen Sonntag ist ein Segen. Zunächst für Israel, gesprochen von König Salomo „mit lauter Stimme“ bei der Einweihung des Tempels in Jerusalem. Dann aber auch für uns. Ein Segen ist ein gutes Wort, das einer uns mit auf den Weg gibt. Lateinisch benedicare – gut reden.

Manchmal enthält ein Segen allerdings auch einen verpackten Auftrag, eine versteckte Mahnung. Wenn ich solch einen Segen höre, ärgere ich mich meistens. Ich denke, der andere will mir erst einmal nichts Gutes sagen, sondern er will mich kritisieren oder mich zu etwas auffordern. Das könnte er ja auch direkt tun. Zum Beispiel so: Ich finde, Du kümmerst Dich zu wenig um Gottes Gebote, also änder‘ das gefälligst.

„Kirchliche Sprache“, so schreiben es Jan Feddersen und Philipp Gessler in ihrem Buch ,Phrase unser. Die blutleere Sprache der Kirche‘, „neigt oft zur Vertuschung, man sagt nicht klar, was man will oder von dem anderen erwartet.“ Man wolle  eigentlich nicht angreifen und tue es dann hintenherum doch. Sehr geschickt, man merkt es erst später, und dann ist es leider zu spät, um zu reagieren.

Noch eine zweite Botschaft

Ich könnte mir vorstellen, dass auch König Salomo durchaus noch eine zweite Botschaft für sein Volk in diesen Segen verpackt hat. Die würde dann lauten: Passt bloß auf, dass Ihr auf Gottes Wegen bleibt und seine Gebote, Satzungen und Rechte haltet!

Ich höre diese versteckte Botschaft und bin ganz schnell abgelenkt und denke: Jaja – und hab den Anfang glatt überhört. Dabei ist der Anfang eigentlich das Beste. So geht es uns mit dem Hören. Da will uns einer was Gutes sagen und – zack – kommt es schon wieder nicht an.

Also will ich doch noch mal genauer hinhören: „Er neige unser Herz zu ihm…“ Ja, das klingt überhaupt nicht mehr nach Zeigefinger. Das spricht mich sofort an, denn ich neige dazu, mein Herz nicht unbedingt zu ihm zu neigen, es bewegt sich oft genug weg von ihm, dreht sich sozusagen ab, verneigt sich zum Beispiel vor der Angst, die mich in diesen Corona-Zeiten immer wieder beherrschen will, mir auflauert, mich lähmt, mir meine Energie nimmt.

Mein Herz macht, was es will

Mein Herz macht, was es will, und das tut mir nicht immer gut, im Gegenteil. Es wäre solch ein Segen, wenn Gott käme und dieses Herz zu ihm neigen würde. Wenn es sich dann ganz einfach vor ihm verneigen könnte und nicht mehr so abgeneigt wäre wie sonst…

Ja, das wäre ein Segen. Nein, das ist ein Segen. Für Israel und für uns alle. Amen.

Pfarrerin Gabriele Bach, Ründeroth

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