Vorstellung der neuen Presbyter

Ulla Mürmann

MueIch heiße Ursula Mürmann, habe zwei erwachsene Söhne und wohne mit meinem Mann in Marienheide an der Lingese Talsperre.

Aufgewachsen bin ich in Klaswipper, bin dort zum Kindergottesdienst und in den Jugendkreis gegangen. Später habe ich dann selbst Kindergottesdienst und Jungscharkreise betreut. Von daher habe ich mich mit der Kirchengemeinde Klaswipper immer schon sehr verbunden gefühlt.

Heute engagiere ich mich im Besuchsdienstkreis und besuche ältere Gemeindemitglieder zu ihrem Geburtstag. Oft werden dabei Fragen gestellt zur Kirche, zu allgemeinen Themen oder ich höre einfach nur zu, was die Menschen auf dem Herzen haben. Diese Arbeit bereitet mir sehr viel Freude und ich finde es auch sehr wichtig, dass ältere Mitmenschen zu Wort kommen und wir ihnen unser Ohr schenken.

Presbyterium, Ältestenrat – gemeinsam mit dem Pfarrer für die Gemeinde zu deren Wohl entscheiden in finanzieller und geistiger Hinsicht. Der Gemeinde ihr Gesicht geben, sie vertreten nach außen, ihre Lebendigkeit erhalten.

Ja, und dann sind da wahrscheinlich noch die vielen kleinen und großen Dienste des Presbyteriums im alltäglichen Gemeindeleben, die erledigt sein wollen.

Für diese wichtige Arbeit wünsche ich mir ein faires Miteinander, das jeder nach seinen Fähigkeiten eingesetzt wird zum Wohle des Ganzen.

Ich freue mich auf diese neue Aufgabe und auf Sie!

Karola Fastenrath

Die Wahl 2016 ist bereits meine dritte Amtsperiode als Presbyterin. Meine Heimatgemeinde Klaswipper zu unterstützen macht mir viel Spaß und Freude.

Die Belange der Kita sind für mich Herzensangelegenheit, vielleicht weil ich vom Fach bin, vielleicht weil ich selber dort gearbeitet habe. Ich engagiere mich im Trägerkreis des Familienzentrums, bin im Trägerkreis unserer Einrichtung in Klaswipper und arbeite mit an der Entwicklung des Qualität Management für Kinder Tageseinrichtungen des Evangelischen Kirchenkreis An der Agger.

Weitere Schwerpunkte in meiner Presbyterarbeit ist die Mitarbeit im Öffentlichkeitsausschuss und dem Ausschuss für Gottesdienst und Theologie. Ich wirke gerne bei Gottesdiensten, seien es Festgottesdienste oder einfache Gottesdienste, mit.

Ich bin beruflich tätig in unserer Nachbargemeinde Müllenbach- Marienheide und leite dort eine Offene Ganztagsschule mit drei Gruppen und zwei Spielkreise im Evangelischen Familienzentrum Müllenbach. Auch hier wirke ich im Gottesdienst mal anders Team seit 2009 regelmäßig bei Gemeindeveranstaltungen mit. Es ist spannend zu erleben, wo sich die Gottesdienste gleichen und wo Unterschiede zu finden sind.

Meine Lieblingsbibelstelle ist seit 2004 für mich die Geschichte von Jona und dem Wal. Durch die Arbeit mit den Kindern gibt es für mich immer wieder herausfordernde Fragen in Bezug auf das Leben und Wirken Jesu, die Geschichten aus der Bibel und auch das Verhältnis zwischen den unterschiedlichen Religionen.

Ich bin außerdem immer wieder in der Turnhalle des TV Klaswipper zu finden. Seit einigen Jahren leite ich dort das Eltern-Kind-Turnen, das Kindergartenturnen und das Turnen für die Grundschüler.

Ich freue mich, dass es gelungen ist, neue Mitglieder für das Presbyterium gewinnen zu können. In den vergangenen acht Jahren habe ich die Arbeit durchaus als anstrengend und aufreibend empfunden, aber ebenso auch als erfüllend und herausfordernd.

Ich freue mich sehr auf weitere vier Jahre im Presbyterium.

Ulrike Kollenberg

KoGeboren 1958 in Wipperfürth bin ich in Niederwipper aufgewachsen. Bis auf drei Jahre Ausbildung zur Krankenschwester in Gummersbach habe ich seitdem weiterhin im Eigenheim in Niederwipper gelebt. Nach der Berufsausbildung arbeitete ich in Wipperfürth, Marienheide, Gummersbach und Hückeswagen. Der Wunsch nach Kindern blieb leider unerfüllt. Stattdessen pflegte ich zu Hause über mehr als 10 Jahre meine Großmutter; und später meinen im Dezember 2013 verstorbenen Ehemann.

Ich liebe die Natur und die Arbeit in meinem großen Garten. Außerdem handarbeite ich gerne und vielseitig und singe in zwei Chören.

Schon immer war der Kontakt zur Kirchengemeinde vorhanden und in den vergangenen Jahren intensiv.

Soweit es in meinen Möglichkeiten steht, stelle ich meine freie Zeit gerne für den Presbyterdienst zur Verfügung.

Marlies Reuter

ReIch bin verheiratet und habe zwei erwachsene Söhne. Mein Mann und ich wohnen in Wipperfürth-Ohl. Wir sind in der Kirche Klaswipper getraut worden und unsere Kinder wurden hier getauft. Deshalb habe ich einen engen Bezug zu dieser Gemeinde.

Vor längerer Zeit habe ich auch viele Jahre im Kindergottesdienst mitgemacht. Mein Mann war 28 Jahre hier im Presbyterium.

Da es immer schwerer wird ehrenamtliche Leute zu finden, überlegte ich, hier zu helfen. Beruflich habe ich auch viel mit Menschen zu tun, was mir großen Spaß macht. Ich denke, es wird eine verantwortungsvolle, aber auch eine spannende Zeit im Presbyterium.

Detlef Segler

SeGeboren wurde ich in Niederklüppelberg. Zu meiner Familie gehören neben meiner Frau Birgitt unsere drei erwachsenen Töchter. Ich habe eine Ausbildung zum Eisenbahnbeamten absolviert und arbeite als Sachbearbeiter bei der Krankenkasse der Bundesbeamten. Ich spiele gerne Tischtennis und singe im Gospelchor. Ich arbeite bereits seit zwei Jahren als Presbyter im Presbyterium mit. An der Arbeit gefällt mir besonders die persönliche Begegnung mit den Gemeindegliedern bei den vielfältigen Veranstaltungen.

Angelika Schmidt-Bremer

BrMein Name ist Angelika Schmidt-Bremer. Ab März werde ich wieder ein Mitglied des Presbyteriums unserer Kirchengemeinde Klaswipper sein. Ich war bereits von 1988 bis 2004 in unserem Presbyterium tätig und bin aus beruflichen Gründen nach 16 Jahren ausgeschieden. Nun gehöre ich also wieder dazu und bemühe mich, die Arbeiten in unserer Gemeinde mitzugestalten und zu unterstützen. Es macht mir Freude, die Aktionen der Jugend im Jugendausschuss zu fördern. Ebenso ist es mir ein besonderes Anliegen, unseren Gemeindegliedern im Rahmen unseres Besuchsdienstkreises zu ihren Geburtstagen zu gratulieren. Das, was mir besonders am Herzen liegt, ist, dass all diejenigen, die unserer Kirchengemeinde angehören oder uns besuchen, sich bei uns willkommen fühlen. Jeder kann sich mit seinen Freuden, Sorgen und Anregungen vertrauensvoll an mich als Mitglied des Presbyteriums wenden.

Karin Wippermann

WiMein Name ist Karin Wippermann und ich bin 50 Jahre jung. Ich bin verheiratet mit Stefan Wippermann und habe zwei Kinder, Eileen und Fabian.

Nach dem Abitur habe ich bei der Firma Steinmüller eine Ausbildung zur Industriekauffrau absolviert und eine Weiterbildung zur Facheinkäuferin gemacht. 1997 bin ich von Gummersbach nach Großfastenrath gezogen. Seit der Geburt der Kinder bin ich Hausfrau.

Mit der Kirchengemeinde bin ich durch meine Kinder in den letzten Jahren näher verbunden, da ich sie regelmäßig zu den Gottesdiensten begleitet habe bzw. noch begleite, da Eileen dieses Jahr konfirmiert wird.

Da Kandidaten für das Amt gesucht wurden und ein Mitglied der Gemeinde mich ansprach, mich für das Amt zur Verfügung zu stellen, habe ich nach kurzer Bedenkzeit entschieden, Verantwortung in der Gemeinde zu übernehmen.

Zunächst weiß ich nicht genau, was mich erwartet und deshalb bin ich neugierig und gespannt auf die anfallenden Aufgaben.

Mitarbeiterpresbyter Rüdiger Hentze

HeIch bin Rüdiger Hentze, lebe mit meiner Frau Anja seit 1992 in der Gemeinde und arbeite seither als Diakon in dieser Gemeinde. Unsere beiden Töchter Sarah und Lea wurden in unserer Gemeinde getauft und konfirmiert und befinden sich zurzeit beide im Studium. Meine Schwerpunkte sind die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die Begleitung der Kindertagesstätte und der Grundschulen durch Gottesdienste und Kontaktstunden und die Arbeit mit Konfirmanden. Die Öffentlichkeitsarbeit, also Pflege der Internetseite, Erstellung des Gemeindebriefs und Gestaltung der Schaukästen, gehört genauso wie das Mirtwirken in den verschiedensten Gremien und Ausschüssen zu meinen Aufgaben. Gemeinsam mit meinen Pfarrkollegen teilen wir uns die Pastorale Arbeit in der Gemeinde auf. Mit einem geringen Stundenumfang betreue ich das Krankenhaus Wipperfürth Seelsorgerlich. Mir ist es wichtig, neben der Pflege des Bewährten neue Möglichkeiten zu entwickeln, um Menschen für den Glauben und die Gemeinde anzusprechen.

1.     Grundsätzliches

Die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) ist presbyterial-synodal geordnet, mit anderen Worten: Nicht nur Geistliche sind befugt, die Gemeinde zu leiten, sondern grundsätzlich alle Getauften.

Die Gemeinde leitet sich also selbst, Kirche wird von unten her gebildet. Alle vier Jahre wählt die Gemeinde Menschen, die bereit sind, dieses schöne und verantwortungsvolle Ehrenamt auszuüben, zu Presbyterinnen und Presbytern. Gemeinsam mit den Pfarrerinnen und Pfarrern bestimmen sie über Prioritäten und Aufgaben, entscheiden über die Finanzen und Personal. Sie geben ihrer Gemeinde das Gesicht – auch in geistlicher Hinsicht, denn sie bestimmen (zum Beispiel) über die Gottesdienstordnung ihrer Gemeinde.

Das Presbyterium ist also kein Aufsichtsrat oder Kuratorium, sondern ein Leitungsgremium, das seine Entscheidungen immer auch an geistlichen Kriterien orientiert: Dient es zum Guten? Baut es auf? Die Kriterien, die Paulus für die Entscheidung in Gewissensfragen nennt (1. Kor. 10, 23), gelten auch für die Beratungen im Presbyterium. Darum empfinden viele Presbyterinnen und Presbyter ihr Amt (bei allen Anforderungen und Anstrengungen, die damit verbunden sind) als Bereicherung.

Zur Stärkung der geistlichen und fachlichen Kompetenz der Gemeindeleitungen bietet die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) Fortbildung für Presbyterien an.

 2.     Weiterführende Informationen

Das Presbyteramt ist nach evangelischem Verständnis ein geistliches Amt.

Herleitung des Wortes:

Griechisch „Presbyteros“ = Ältester. Daraus entwickelte sich das deutsche Wort „Priester“ (althochdeutsch „Prestar“, niederdeutsch „Preester.“ Das Presbyteramt hat einen geistlichen Kern.

Biblische Grundlagen:

1. Petrus 5, 1+2: „Weidet die Herde Gottes, die euch anvertraut ist.“ Die Ältesten werden zum Hirtenamt beauftragt (Hirte – lateinisch: Pastor). Dieser Text ist Lesungstext bei der Einführung von Presbyterinnen und Presbytern.

Jakobus 5. 14: „Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der Gemeinde, dass sie über ihm beten und ihn salben mit Öl…“ – Seelsorglicher Dienst, Fürsorge für Seele und Leib.

1. Timotheus 5,17: „Die Ältesten… (mühen sich) im Wort und in der Lehre.“ – Verkündigungs- und Lehrauftrag.

Apostelgeschichte 20, 17 und 21, 18: Paulus bespricht sich mit den Ältesten – diese haben ein Leitungsamt, das außerdem Vorbildcharakter hat (1. Petrus 5, 3).

Wichtig: Das Leitungsamt wird in Gemeinschaft, kollegial, wahrgenommen. 1. Petrus 2, 9: Die Gemeinschaft der Getauften, nicht der und die Einzelne, wird als „königliche Priesterschaft“ bezeichnet.

Historisches:

Nachdem im Laufe der Kirchengeschichte das Geistliche lange den Klerikern vorbehalten war, entdecken die Reformatoren das geistliche Leitungsamt für die „Laien“ wieder. Luther betont eher den Gedanken von Priestertum aller (getauften) Gläubigen. Calvin entwickelt in Anknüpfung an 1. Korinther 12, 3-8 eine regelrechte Lehre von den Ämtern: Pastor/Pastorin, Älteste, Lehrer/Lehrerin und Diakon/Diakonin. Die Inhaberinnen und Inhaber dieser Ämter teilen sich den einen geistlichen Dienst der Gemeindeleitung und des Gemeindeaufbaus.

Luther: Was „aus der Taufe gekrochen ist, das mag sich rühmen, dass es schon zum Priester, Bischof und Papst geweiht sei.“ (Martin Luther: An den christlichen Adel deutscher Nation [1520] – In: Münchner Ausgabe, Ausgewählte Werke, hg. von H.H. Borcherdt und Georg Merz, Zweiter Band, München 1962, S 88.)

Calvin: „Aus der Ordnung der Presbyter (‚Priester‘) wurden nämlich (in der alten Kirche) teils (1.) die Hirten und Lehrer erwählt; der übrige Teil hatte (2.) die Leitung bei der Aufsicht über den Lebenswandel und bei der Zuchtübung: (3.) den Diakonen war die Fürsorge für die Armen und die Verteilung der Almosen anvertraut.“ (Institutio 4,1)

Fazit:

„(Seit) der Reformationszeit ist die presbyterial-synodale Ordnung der Aufgabe der Verkündigung des Evangeliums und der Gestaltwerdung der Christusherrschaft zugeordnet, also auf Lehre und Leben bezogen. Zur Wahrnehmung der presbyterial-synodalen Ordnung gehört demnach die Bindung an den damit bezeichneten Auftrag, den Christus seinen Jüngerinnen und Jüngern hinterlassen hat. Die presbyterial-synodale Struktur ist getragen von der Einheit dieses Auftrages in verschiedenen Ämtern und auf verschiedenen Verantwortungsebenen und gestaltet insofern die Einsicht in den priesterlichen Charakter des ganzen Gottesvolkes“.

3.     Das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Klaswipper

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Klaswipper besteht seit der Presbyteriumswahl 2012 aus 9 Mitgliedern; die Stelle des Mitarbeiterpresbyters ist vakant. Dieses sind:

Pfarrer Thomas Ruffler (Vorsitzender des Presbyteriums), Detlef Segler (Stellvertretender Vorsitzender des Presbyteriums), Wilfried Storb (Finanzkirchmeister), Karola Fastenrath, Marianne Scheil, Doris Schmidt, Detlef Segler, Karin Stephanow und Jochen Wirtz

Für seine Arbeit hat das Presbyterium folgende Ausschüsse eingerichtet: Finanzausschuss, GuTh-Ausschuss (Gottesdienst und Theologie), Öffentlichkeitsausschuss, Jugendausschuss, Bauausschuss, Diakonieausschuss, Kiga-Ausschuss, KU-Ausschuss, Ausschuss Mission und Ökumene, Ausschuss Friedhofswesen, Gemeinsamer Ausschuss, Kirchenmusikalischer Ausschuss.

Darüber hinaus sind AnsprechpartnerInnen für verschiedene Ämter und Aufgabenbereiche benannt worden.