Herzlich Willkommen

  • Weltgebetstag am 01.03.24

    In ökumenischer Gemeinschaft feiern wir den Gottesdienst zum Weltgebetstag am Freitag,
     1. März 2024 im evangelischen Gemeindehaus Klaswipper um 16.00 Uhr.

    Im Anschluss gehen wir zu einem offenen Beisammensein und einem kleinen Imbiss über.

  • Aus zwei wird eins! Wir brauchen einen neuen Namen!

    Kriterien zur Namensfindung bei fusionierten Kirchengemeinden

    1. Es gibt keine festen oder veröffentlichten Kriterien für die Namensgebung.
    2. Klar ist aber, dass der Name einer Kirchengemeinde sich von anderen Kirchengemeinden unterscheiden und gleichzeitig den kirchlichen Charakter dieser Körperschaft verdeutlichen soll. Es muss deutlich sein, dass es sich um eine evangelische Kirchengemeinde handelt.
    3. Der Name muss auf die jeweilige Gemeinde bezogen sein.
    4. Auch der regionale Bezug kann berücksichtigt werden, wenn die Kirchengemeindegrenzen mit einer Stadt- oder einem Ortsteil übereinstimmen.
    5. Der Name kann auch ergänzt werden um biblische Namen  (z.B. Johannes-Kirchengemeinde, Marien-Kirchengemeinde), um einen Begriff aus der christlichen Lehre (Auferstehungs-Kirchengemeinde, Dreifaltigkeits-Kirchengemeinde) oder um eine allgemein bekannte Persönlichkeit aus der Kirchengeschichte, die eine überregionale Bedeutung hat und auch heute noch einen positiven Bezug ermöglicht (Melanchthon-Kirchengemeinde, Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde).  Der Name soll für die Verkündigung einer evangelischen Gemeinde eine besondere Bedeutung haben.
    6. Was nicht geht, ist ein Name, der nicht eindeutig einer Kirchengemeinde zugeordnet werden kann, z.B. wollte eine Gemeinde „Ev. Nordstadtkirche“ heißen.  Hier wird nicht deutlich, dass es sich um eine Kirchengemeinde handelt.
    7. Namensgebungen mit Namen von lebenden Personen oder Namen, die erkennbar polarisierenden Charakter haben, sind ausgeschlossen.  
    8. Der Name soll möglichst in einem breiten Konsens gefunden werden.
  • Neues Gottesdienstkonzept ab April
  • ForuM-Studie zu sexualisierter Gewalt in der ev. Kirche und Diakonie

    Herzlich Willkommen

     

    Missbrauch darf niemals sein

    Am 25. Januar wird die ForuM-Studie der EKD zu sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche in Deutschland und in der Diakonie veröffentlicht und im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.

    Wir wollen mit nachfolgendem Informationsschreiben unsere Haltung deutlich machen und auf unsere Präventionsmaßnahmen und die externe Vertrauensperson des Kirchenkreises hinweisen:

    ForuM-Studie zum Thema Sexualisierte Gewalt in Kirche und Diakonie: Evangelischer Kirchenkreis An der Agger ermutigt Betroffene, sich zu melden

    Es gab und gibt Grenzverletzungen und Missbrauch in unserer Kirche. Das hat die  deutschlandweite ForuM-Studie zur „Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und anderer Missbrauchsformen in der evangelischen Kirche und Diakonie in Deutschland“ gezeigt.

    Wir sind dankbar, dass es diese sehr breite Studie gibt. Es ist die erste umfassende und wissenschaftlichen Standards genügende Studie zu diesem Thema. Sie wurde von der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Diakonie in Auftrag gegeben.

    Wissenschaftler haben den Zeitraum von 1946 bis 2020 untersucht –  nicht nur in Bezug auf Pfarrer und Pfarrerinnen, sondern auch auf Angestellte und Ehrenamtliche als beschuldigte Personen. In den Blick genommen wurden minderjährige Betroffene. Für die Studie haben sich betroffene Personen als Interviewpartner zur Verfügung gestellt.  Wir sind uns bewusst, dass es über die Ergebnisse hinaus eine hohe Dunkelziffer gibt.

    Der rheinische Präses Dr. Thorsten Latzel sagte auf der Landessynode: „Junge Menschen, Schutzbefohlene, haben auch in unserer Kirche, vor allem in Heimen, Gewalt erleiden müssen, die sie für ihr Leben gekennzeichnet haben. Diese Taten widersprechen allem, woran wir glauben.“

    Wir sagen klar und deutlich: Missbrauch darf nicht sein, darüber darf nicht geschwiegen werden. Missbrauch widerspricht allem, woran wir als Christen glauben. Jeder einzelne Fall ist ein Fall zu viel. Wir tolerieren weder Gewalt noch sexualisierte Gewalt. Wir wollen nicht, dass Täter und auch Täterinnen Menschen in der Kirche, in der sie für ihre Seele Schutz suchen, missbrauchen. Der Schutz von Kindern, Jugendlichen und Schutzbefohlenen hat für uns oberste Priorität.

    In unserer Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) gelten Leitlinien zum Umgang mit sexualisierter Gewalt und Missbrauch. Es gibt klare Verfahrenswege und Hilfen für Betroffene.

    Wir tun präventiv alles, damit solche Taten bei uns nicht vorkommen.

    Unser Schutzkonzept soll sicherstellen, dass vor allem Kinder und Jugendliche in unseren Einrichtungen vor Grenzverletzungen, Übergriffen und Misshandlungen geschützt werden.

    Haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende werden verpflichtend zum Thema „Prävention von sexualisierter Gewalt“ geschult. Das Schulungskonzept „hinschauen – helfen – handeln“ ist eine Initiative der evangelischen Landeskirchen und der Diakonie.

    Alle Mitarbeitenden unserer Kirchengemeinde und des Kirchenkreises An der Agger sind verpflichtet, ein erweitertes Führungszeugnis vorzulegen.

    Das alles kann Grenzverletzungen nicht verhindern.

    Anlaufstellen für Betroffene handeln streng vertraulich

    Wir bitten: Wenn Sie von übergriffigem Verhalten bis hin zu sexualisierter Gewalt betroffen waren, egal, wie lange es her ist, oder wenn Sie unsicher sind, wie man in einer Situation reagieren sollte, melden Sie sich.

    Der Gummersbacher Verein „nina+nico e.V.“, eine Beratungsstelle für sexualisierte Gewalt an Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, ist als unabhängige Vertrauensperson zuständig für unseren Kirchenkreises An der Agger hier im Oberbergischen und im Rhein-Sieg-Kreis.

    Der Verein „Nina+nico“ ist für alle Falle von sexualisierter Gewalt ansprechbar, auch in anderen Zusammenhängen wie Familie, Schule oder Sport.

    nina-nico.de, vertrauensperson.kirchenkreis@nina-nico.de oder 02261 24792

    Im Kirchenkreis An der Agger gibt es die anerkannte psychologische Fachberatungsstelle Haus für Alle in Waldbröl für Erziehungs-, Familien-, Ehe- und Lebensfragen. Hier finden Sie geschulte Mitarbeiterinnen, denen Sie sich anvertrauen können unter Telefon 02291 40 68.

    Im Notfall, wenn Sie einen Vorfall melden möchten oder Fragen haben, sind die Mitglieder des Kriseninterventionsteams des Kirchenkreises ansprechbar, Den Kontakt finden sie im Internet auf der Homepage des Kirchenkreises An der Agger www.ekagger.de oder Sie sprechen uns an.

    Sie könne sich auch jederzeit an die Telefonseelsorge Oberberg wenden unter 0800 – 111 0 111. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hören zu.

    Für alle Fälle von Gewalt gibt es das Hilfetelefon HELP (Hilfe) unter 116 016 oder www.hilfetelefon.de

    Uns ist wichtig: Kirche soll ein Ort des Vertrauens sein.

    Die Studie findet sich ab dem 25. Januar auf der Internetseite des Forschungsverbunds „ForuM“ unter www.forum-studie.de

  • Einladung zum Entwidmungsgottesdienst

    Herzlich Willkommen

     

    Herzliche Einladung

    zum Entwidmungsgottesdienst des ev. Gemeindezentrums in Kupferberg
    am Sonntag, den 04.02.2024 um 09:30 Uhr

    An diesem Sonntag, dem Sonntag Sexagesimä, d.h. 60 Tage vor Ostern, feiern wir nur diesen einen Gottesdienst in Kupferberg- die Gottesdienste in Klaswipper und in der Kirche am Markt in Wipperfürth entfallen.

    Was bedeutet das?

    Ein Entwidmungsgottesdienst wird in einer Gottesdienststätte gefeiert, in der nach diesem Gottesdienst kein weiterer Gottesdienst mehr gefeiert wird. Auch schweigen dann die Glocken, die zu den Gottesdiensten eingeladen haben. Die „liturgischen Gestände“, Abendmahlskelch, Bibel und Kerzen werden aus der gottesdienstlichen Stätte getragen – es wird so Abschied von dem Gebäude – als Gottesdienstraum – genommen.

    Warum feiern wir dies?
    Das ev. Gemeindezentrum in Kupferberg wurde am 13.12.1963 – vor 59 Jahren – festlich eingeweiht. Das hatte den Hintergrund, dass nach dem 2. Weltkrieg ein Zustrom von Flüchtlingen in unserer Region stattfand. Viele Flüchtlinge waren evangelisch und kamen in ein bislang stark katholisch geprägtes Gebiet. Auch Kupferberg wurde sehr stark neu besiedelt. Die stark gewachsene evangelische Gemeinde in Klaswipper litt unter Raumnot – und da die Mobilität in den späten 50er Jahren anders war – Autos waren selten – entschloss sich die Gemeinde zum Bau eines Gemeindezentrums, in dem auch regelmäßig Gottesdienst gefeiert wurde.

    Im Laufe der Zeit hat sich die Zahl der evangelischen Christinnen und Christen verändert, die Gemeinde Klaswipper ist zahlenmäßig kleiner geworden. So wie in den 50 er Jahren durch das damalige Presbyterium beschlossen wurde, Raum für die wachsende Gemeinde zu schaffen, so hat sich das Presbyterium nun entschlossen, auf die geringer werdende Zahl von evangelischen Christinnen und Christen zu reagieren und das ev. Gemeindezentrum als gottesdienstliche Stätte zu entwidmen. So reagiert das Presbyterium auf gesellschaftliche Veränderungen. Die Orte in denen evangelische Gottesdienste weiterhin gefeiert werden, die Kirche am Markt in Wipperfürth und die Kirche Klaswipper, sind die Orte, an denen weiterhin die Glocken läuten und gepredigt wird, nur nicht am Tag der Entwidmung.