Autor: tilman

Information November

Gott spricht: Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten

Jer. 31,9

Liebe Gemeinde, 

wem ist nicht in diesen Tagen manchmal zum Weinen zumute? Die Pandemie löst bei den meisten von uns einen unterschwelligen Stress aus. Obwohl es uns gut geht, sind wir voller Sorge um unsere Gesundheit und die der Familie und Freunde, um unsere Kontakte, unser Gesundheitssystem, vielleicht auch um unser Auskommen, unsere finanzielle Existenz und um nahe Angehörige, die wir in Heimen oder im Krankenhaus kaum besuchen dürfen, obwohl wir ihnen nahe sein möchten. 

Der unterschwellige Stress rührt auch daher, dass wir uns in der Pandemie weiterhin viel häufiger mit Veränderungen beschäftigen müssen, die unseren Alltag betreffen, dass wir uns Fragen stellen, die niemand beantworten kann, dass die nächsten Monate weiter unsicher sind und wenig planbar bleiben. 

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Erntedankfest

„Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn; denn wenn’s ihr wohlergeht, so geht’s euch allen wohl.“

Jeremia 29, 7

Liebe Gemeinde,

„Suchet der Stadt Bestes …“. Der Monatsspruch für Oktober, den Sie auf der Vorderseite gelesen haben, passt wunderbar zu den Kommunalwahlen in NRW vor vierzehn Tagen. Abgeordnete für die Stadträte und Bürgermeister*innen sind von uns gewählt worden, die sich für das Wohl unserer Städte und der darin lebenden Menschen einsetzen wollen. Wir haben in gut demokratischer Weise unser Kreuzchen gesetzt und hoffen, die richtige, die beste Wahl getroffen zu haben. 

„… und betet für sie zum Herrn; … “, fordert der Prophet Jeremia auf. Nach dem Kreuzchen kommt das Gebet. Das Kreuzchen ist schnell gesetzt, das Gebet erfordert mehr Zeit. Das Gebet schließt keineswegs aus, dass ich mich als gute Demokrat*in mit politischen und gesellschaftlichen Prozessen auseinandersetze und mich an der einen oder anderen Stelle auch engagiere.

Aber Jeremia, der Prophet weiß, dass das allein trotz allen Bemühens nicht reicht, damit es der Stadt und ihren Menschen wohlergeht. Auch unsere Räte und Politiker*innen wissen, dass ihr Tun und ihre Möglichkeiten nur begrenzt sind. Im Gebet steckt die Kraft zur Veränderung. Nutzen wir diese Kraft, damit es „allen“ in unserer Stadt „wohl geht“.

Bleiben Sie behütet und seien Sie herzlich gegrüßt

Gabriele Ruffler, Pfarrerin

INFORMATIONEN zu GOTTESDIENST und GEMEINDE

„Der Engel des HERRN rührte Elia an und sprach: 
Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.“

1.Kö.19,7 – Monatsspruch Juli

Liebe Gemeindeglieder, 

das Gefühl haben wir in dieser Zeit häufig – einen weiten Weg vor uns zu haben. „Corona“ ist nicht vorbei und niemand weiß, ob wir nicht mit diesem Virus leben müssen und wenn ja – wie? Ob es je einen Impfstoff geben wird? Wir brauchen einen langen Atem für den Weg, der vor uns liegt. Sein Ziel ist ungewiss. 

„Steh auf und iss …“ sagt Gott in vergleichbarer Situation zu Elia, dem Propheten. 

Das bedeutet: Stärke dich für den Weg, der vor dir liegt! Tu dir Gutes! Bereite dich vor! Du brauchst Kraft – körperlich und geistig! Und dann geh los! 

Die gute Nachricht ist: Wir wissen aus den Erzählungen und Texten der Bibel, dass Gott mit geht, dass er uns begleitet, dass ER das Ziel im Auge hat. 

Vertrauen wir darauf!

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Ostergruß

Liebe Gemeinde,

für uns alle wird es ein ungewöhnliches Osterfest. Dazu gehört, dass die Familie nur unter vorgeschriebenen Auflagen zusammenkommen kann. Damit fällt so manche Tradition weg: das Ostereiersuchen mit den Enkelkindern, das Essen bei Oma und Opa in der großen Runde, der Osterspaziergang im Familienkreis und vieles mehr. 

Als Gemeinde trifft es uns besonders, dass auch die Gottesdienste zu Ostern ausfallen müssen.  

Ostern ist das wichtigste Fest der Christenheit. Von Tod und Auferstehung Jesu Christi ging der Glaube der ersten Christen hinaus in die Welt. Es war die Botschaft von der Liebe Gottes, die im Leiden und Sterben seines Sohnes ihren Höhepunkt findet und dessen Auferstehung uns allen Hoffnung schenkt auf die Überwindung des Todes und ewiges Heilwerden bei Gott. 

Die Erinnerung daran in unseren Gottesdiensten an Karfreitag und Ostern werden wir vermissen.

Auch die Gemeinschaft in der Feier des Abendmahls bleibt uns untersagt, die Stärkung im Brotbrechen und im Gebet.

So gut es geht, versuchen wir in unserer Gemeinde, im Kirchenkreis und in der Landeskirche, alternative und z.T. neue Möglichkeiten für Sie anzubieten, um Ostern zu feiern.

  1. Auf der Homepage unserer Kirchengemeinde finden Sie weiterhin die täglichen Kurzandachten von Pfarrerinnen und Pfarrern, Prädikantinnen und Prädikanten aus unserem Kirchenkreis.
  2. Neben den bekannten Möglichkeiten des Fernsehgottesdienstes, finden Sie auf unserer Homepage und der Homepage des Kirchenkreises Hinweise auf Feiertagsgottesdienste, die sie online abrufen, bzw. live mitfeiern können. 
  3. In unserer Kirchengemeinde wird z.Zt. über die Gemeindebriefverteiler ein Osterheft „oberbergische OSTERN 2020 – ökumenische Hausandachten“ verteilt. Dieses Heft wurde vom Evangelischen Kirchenkreis An der Agger und dem katholischen Kreisdekanat Oberberg gemeinsam erstellt. Es möchte Sie durch die Feiertage begleiten. Wenn es bei Ihnen nicht angekommen ist und Sie interessiert, melden Sie sich bitte bei uns.
  4. Über unsere Landeskirche, die Evangelische Kirche im Rheinland, kommt in diesen Tage eine Zeitungsbeilage „Ostern@home“ zu Ihnen. In ihr finden Sie eine Möglichkeit, zuhause in der Familie eine Osterandacht zu gestalten.
  5. Und zuletzt möchte ich Ihnen die Kollekte ans Herz legen. Durch den Ausfall der Gottesdienste wird in vielen Einrichtungen und bei „Brot für die Welt“ ein deutlicher finanzieller Rückgang spürbar. Neben „Corona“ gibt es noch viele Menschen im Elend dieser Welt. Vergessen wir nicht, sie weiterhin zu unterstützen. Wie Sie Ihre Kollekte dahin spenden können, wo Sie sie haben wollen, finden Sie hier:

Ich wünsche Ihnen ein frohes und gesegnetes Osterfest!

Im Namen unseres pfarramtlichen Teams

Gabriele Ruffler

„Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.“

Apostelgeschichte 2, Vers 42

Kollekte & Spenden

In der aktuellen Zeit, in denen so viele Gemeindeveranstaltungen und Gottesdienste ausfallen, bleiben natürlich auch die vielen wertvollen Spenden und Kollekten aus, die hilfsbedürftigen Menschen und unterstützenden Projekten zugute kommen. Welche Möglichkeiten wir für diese Zeit geschaffen haben, erfahren Sie hier…